Mehrere Pinterest-Konten verwalten: Guide für Agenturen und Marken

28 November 2025

Mehrere Pinterest-Konten zu verwalten, klingt machbar – bis du zwischen Logins, Marken und Deadlines hin- und herspringst. Das eigentliche Problem ist selten Pinterest selbst, sondern das Drumherum: Zeitverlust und Kontrollverlust durch fragmentierte Workflows.

In diesem Guide erfährst du, wie du mehrere Pinterest-Konten strukturiert, zeitsparend und fehlerfrei managen kannst – von der Einrichtung über die Planung bis hin zur Analyse. So gewinnst du wieder den Überblick und behältst deine Inhalte gut im Griff.

Warum mehrere Pinterest-Konten sinnvoll sind

Pinterest ist längst mehr als eine Inspirationsplattform. Für Marken und Agenturen ist es ein wichtiger Traffic-Treiber – besonders, wenn du Produkte oder Ideen visuell verkaufen willst.

Es gibt viele Gründe, mehr als ein Konto zu führen:

  • Markenvielfalt: Unternehmen mit mehreren Produktlinien oder Sub-Brands profitieren von getrennten Konten. So bleibt jede Marke authentisch.
  • Zielgruppen-Segmentierung: Unterschiedliche Themen oder Altersgruppen? Dann lohnt sich eine klare Trennung, um deine Inhalte gezielt auszuspielen.
  • Regionale Anpassung: Internationale Marken nutzen Pinterest-Konten pro Land – mit lokaler Sprache, Feiertagen und Trends.
  • Agentur-Workflows: Wer Kunden betreut, braucht eine saubere Struktur: ein Konto pro Kunde, klar getrennt, klar messbar.
  • Privat vs. Business: Auch für Selbstständige oder Creator ist es sinnvoll, berufliche Pins vom privaten Profil zu trennen.

So behältst du die Kontrolle über Branding, Performance und Zielgruppen – und kannst Strategien sauber voneinander abgrenzen.

Pinterest Business-Konto einrichten: So startest du richtig

Ein sauberes Fundament ist entscheidend, wenn du mehrere Pinterest-Konten verwaltest.

  1. Pinterest-Business-Konto erstellen: Nur Business-Konten bieten Analytics, Werbetools und den Zugriff auf den Business Manager.
  2. Website verifizieren: So stellst du sicher, dass Pinterest weiß, wem deine Inhalte gehören – und schaltest Rich Pins frei.
  3. Business Manager aktivieren: Damit verwaltest du mehrere Marken, Anzeigenkonten und Teamzugriffe an einem Ort.
  4. Asset Groups anlegen: Praktisch für Agenturen – sortiere Konten nach Region oder Marke und vergebe gezielte Rechte.
  5. Klarer E-Mail-Zugang: Verwende für jedes Konto eine eigene geschäftliche E-Mail. Das hält Logins und Benachrichtigungen sauber.

📍TIPP: Pinterest-Konten lassen sich nicht zusammenführen. Wenn du also neue Marken oder Länder hinzufügst, denke die Struktur von Beginn an gut durch.

Pinterest-Konten wechseln: So bleibst du im richtigen Account

Wer mehrere Pinterest-Konten nutzt, kennt die Gefahr: ein falscher Klick, und ein Post landet im falschen Feed.

Pinterest macht dir das Leben leichter – du kannst bis zu vier Konten gleichzeitig verknüpfen und direkt zwischen ihnen wechseln, ohne dich neu einzuloggen. Auf Desktop klappt das über den Business-Manager-Switcher, mobil funktioniert es besonders intuitiv: ein Fingertipp, Konto gewechselt.

Wenn du noch mehr Konten managen musst, helfen verschiedene Browser-Profile oder das Arbeiten im Inkognitomodus.

📍TIPP: Mit Metricool kannst du beliebig viele Pinterest-Konten zentral verwalten – alle in einem Dashboard, ohne ständiges Ein- und Ausloggen.

Pinterest-Content planen: Struktur für mehrere Konten

Mehrere Pinterest-Konten bedeuten auch: mehrere Zielgruppen, Designs und Kampagnen. Umso wichtiger, alles geordnet zu planen.

  • Erstelle für jedes Konto einen eigenen Content-Kalender. Plane saisonale Aktionen, Produkt-Launches oder Themenwochen im Voraus.
  • Boards solltest du klar nach Interessen oder Phasen sortieren – etwa „Wohnideen für kleine Räume“ oder „Sommertrends 2025“.
  • Achte außerdem auf den Stil: Pins eines Kontos sollten visuell zusammenpassen. Farben, Typografie, Layout – alles sollte Wiedererkennungswert haben.
  • Und wenn du Inhalte mehrfach nutzt, dann mit angepasstem Text und Keyword-Fokus. So bleibst du konsistent, ohne langweilig zu werden.

Mehrere Pinterest-Konten effizient verwalten mit Metricool

Wenn du mehrere Pinterest-Konten betreust, kennst du das: Tabs über Tabs, Logins über Logins. Genau hier spielt ein Tool wie Metricool seine Stärke aus.

Mit Metricool ist alles viel einfacher:

  • Zentrale Steuerung: Alle Pinterest-Konten an einem Ort – planen, veröffentlichen und analysieren.
  • Automatische Planung: Pins werden zur richtigen Zeit gepostet, selbst wenn du gerade andere Aufgaben hast.
  • Performance im Blick: Sieh, welche Pins Klicks bringen, welches Board wächst und wo Optimierungspotenzial liegt.
  • Teamarbeit leicht gemacht: Verteile Aufgaben und Zugriffe, ohne Logins zu teilen.
  • Cross-Plattform-Vergleich: Pinterest, Instagram, Facebook, LinkedIn – alles auf einer Oberfläche.

So sparst du Zeit, minimierst Fehlerquellen und kannst dich auf das konzentrieren, was zählt: kreative, performante Inhalte.

📍Tipp: Du möchtest deine Pins gleich mit planen? Dann sieh dir unseren Guide zum Planen von Pinterest-Pins an – inklusive Tipps für Zeiten, Formate und Hashtags.

📍Tipp: Und über die Analytics-Übersicht erkennst du sofort, welche Pins gut laufen und wo du nachjustieren solltest. Wenn du tiefer einsteigen willst, erfährst du in unserem Artikel über Pinterest Analytics, wie du Metriken richtig liest und interpretierst.

Der ideale Workflow für Agenturen und Marken

Ein klarer Prozess macht aus Routine echten Fortschritt. Hier ein Modell, das in vielen Teams funktioniert:

  1. Konten anlegen und verifizieren
  2. Business Manager strukturieren (Marken, Regionen, Rechte)
  3. Keyword-Basis und Board-Struktur festlegen
  4. Content im Kalender planen und vorbereiten
  5. Pins automatisiert veröffentlichen
  6. Wöchentlich analysieren, anpassen, optimieren

Dieser Ablauf sichert dir Konsistenz und Überblick – egal, wie viele Marken du betreust.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Selbst mit einem guten System können sich kleine Unachtsamkeiten einschleichen – und genau die kosten oft Zeit oder Reichweite. Die gute Nachricht: Viele typische Fehler lassen sich leicht vermeiden, wenn du weißt, worauf du achten musst 👇

  • Falscher Account: Vor jedem Post kurz prüfen, wo du bist.
  • Rechtechaos: Keine gemeinsamen Passwörter – arbeite mit Rollen.
  • Kein Tracking: Ohne Website-Verifizierung und Pinterest-Tag bleibt dir die Conversion-Sicht verborgen.
  • Einheitliche Inhalte: Was auf einem Konto funktioniert, wirkt auf einem anderen vielleicht deplatziert – passe Texte an.

Fazit

Mehrere Pinterest-Konten zu steuern, muss kein Chaos sein. Mit einer klaren Struktur und einem zentralen Tool bringst du Ordnung in deine Abläufe – und machst aus Routine eine durchdachte Strategie.

Wenn all deine Workflows zusammenlaufen, hast du wieder den Überblick. Und genau diese Klarheit sorgt dafür, dass dein Pinterest-Marketing konstant, effizient und wirklich wirksam läuft.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Wie viele Pinterest-Konten kann ich gleichzeitig nutzen?

Pinterest erlaubt bis zu vier verknüpfte Konten, zwischen denen du direkt wechseln kannst.

Mit Metricool kannst du hingegen beliebig viele Pinterest-Konten zentral verwalten – alle in einem Dashboard, ohne ständiges Ein- und Ausloggen.

Kann ich Pinterest-Konten zusammenführen?

Nein, Pinterest bietet keine Zusammenführung an. Mit Metricool kannst du aber mehrere Konten parallel steuern und ihre Ergebnisse gemeinsam auswerten – ohne Datenverlust.

Wie vergebe ich Zugriff an Teammitglieder oder Kunden?

Pinterest nutzt dafür den Business Manager, in dem du Rollen und Berechtigungen einzeln zuweist.

In Metricool kannst du zusätzlich Teammitglieder hinzufügen, Konten freigeben und Aufgaben klar trennen – ideal für Agenturen mit mehreren Kunden.

Wie plane ich Pins im Voraus?

Pinterest erlaubt das manuelle Planen einzelner Pins.

Mit Metricool kannst du komplette Content-Kalender erstellen, Pins automatisch veröffentlichen und Kampagnen Wochen im Voraus planen – für jedes Konto separat.

Was bringt mir die Website-Verifizierung?

Pinterest erkennt dich als Inhaber deiner Inhalte und gibt dir Zugriff auf Analytics und Rich Pins.

Über Metricool siehst du zusätzlich alle wichtigen Leistungsdaten deiner verifizierten Konten – übersichtlich, vergleichbar und mit klaren KPIs.

Wie behalte ich den Überblick über mehrere Marken oder Regionen?

Pinterest trennt Konten nach Business-Einheiten oder Regionen im Business Manager.

Metricool bündelt alle diese Daten in einer Ansicht: Du kannst Marken vergleichen, Ergebnisse analysieren und Inhalte plattformübergreifend planen.

Natalia May Natalia May , 28 November 2025

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