Modul 1
Der Blick zurück: Diagnose & Audit deiner aktuellen Social-Media-Präsenz
Und ja: Wir setzen das Ganze konkret mit Metricool um (Analytik, Zusammenfassung, Berichte, Wettbewerber, Planung und mehr).
1. Der Audit, der sich wirklich lohnt (und was du besser lassen solltest)
Ein guter Audit schaut nicht auf Likes und Follower, er beantwortet diese 3 Fragen:
Es gibt einen klassischen Fehler, den wir immer wieder sehen: Nur die besten Posts zu analysieren, ein „Top 5“-Fazit ziehen und fertig. So übersiehst du genau die Daten, aus denen echte Learnings entstehen.
Wir gehen einen Schritt weiter und bauen einen fortgeschrittenen Audit für 2025. Überprüfe folgendes:
Wenn du für deinen Audit in den Analytik-Bereich von Metricool gehst, wähle einen konkreten Zeitraum. In diesem Fall: 01.01.2025 – 31.12.2025 (oder dein tatsächliches Arbeitsjahr).
Notiere dir zusätzlich:
Das ist wichtigen, denn Daten ohne Kontext führen zu falschen Schlussfolgerungen. Zahlen sind nicht objektiv, sie brauchen Einordnung.
Quick-Tipp: Wenn du mehrere Marken betreust, erstelle pro Marke ein Audit – aber mit identischer Struktur. Das spart Zeit und Nerven.
2. Interner Audit: Eine Checkliste in 10 Minuten
Das Ergebnis ist eine Übersicht über die Bemühungen und Ressourcen, die du bereits aufbringst, um deine digitale Präsenz aufrechtzuerhalten. Im nächsten Schritt schauen wir, ob der Ertrag diese Bemühungen übersteigt. (Spoiler: Es gibt fast immer mindestens einen Kanal, der viel Zeit frisst und wenig zurückgibt. Aber dafür machen wir ja den Audit.)
3. Die Kennzahlen, die wirklich zählen
Schau dir nicht nur Likes und Follower an, denn allein sagen sie wenig aus. Für einen fundierten Audit musst du dir die folgenden Metriken genauer ansehen. Es sieht zwar nach viel aus, aber die Erkenntnisse daraus werden deine Strategie für 2026 unterstützen:
Mit Metricool kannst du die Analytik für jedes soziale Netzwerk sehen und Berichte für konkrete Zeiträume als PDF oder PPT erstellen, um alles zu dokumentieren (und es mit Kunden oder dem Team zu teilen).
Praxis-Tipp: Für deinen Audit reichen 8–12 Kernmetriken. Wichtiger als Menge ist Konsistenz, also überprüfe diese Metriken konstant (monatlich oder wöchentlich).
4. Erkenne dein Erfolgsrezept (und was Verbesserungsbedarf hat)
Denk daran, dass du mit Metricool Beiträge nach verschiedenen Kennzahlen sortieren kannst und das Ganze danach mit einem Bericht zum Herunterladen dokumentieren.
Die Frage, die dir richtig viele Insight liefern:
Aber jetzt müssen wir uns natürlich noch das ansehen, was nicht so gut performt hat. Und genau das ist der Teil, den viele überspringen, und genau deshalb Fehler wiederholen. Denn was wir nicht sehen, können wir nicht verbessern.
Wähle die 10 Posts mit der schlechtesten Performance (für die Kennzahl, die dir wichtig ist) und frage dich:
Faustregel: Scheitert ein Thema oder Format fünfmal, ist es kein Zufall sondern ein Signal.
5. Interne Trends: Höhen und Tiefen
Ein Audit ist kein Schnappschuss, sondern ein Film mit Höhen und Tiefen. Folgendes solltest du dir ansehen:
Diese Punkte kannst du dir gut von Metricool aus ansehen. Hier kannst du die Evolution über verschiedene Zeiträume hinweg verfolgen, damit du nicht auf dein Bauchgefühl angewiesen bist.
Als nächstes eine kurze 15-Minuten-Übung:
Diese Fragen liefern dir Erkenntnisse, die oft unbequem sind, aber wichtig: Mehr posten heißt nicht automatisch mehr wachsen.
6. Benchmarking, ohne dich zu verlieren
Benchmarking bedeutet nicht kopieren. Es geht darum, ein Gefühl für den Markt zu bekommen, Chancen zu erkennen und Blindflug zu vermeiden.
So wählst du sinnvolle Vergleichsprofile:
7. Was du behauptest zu sein vs. was dein Content zeigt
Jetzt kommt der Teil, der oft übergangen wird, aber strategisch entscheidend ist. Beantworte dir diese Fragen ehrlich, mit deinen Daten vor Augen:
Wenn nicht, hast du ein Problem (und eine große Chance).
Stell dir vor, 40% deiner Posts sind verkaufsorientiert, aber deine Top 10 sind erklärende oder edukative Inhalte. Das ist kein Zufall. Das ist Feedback. Deine Community sagt dir, wofür sie dir folgt, unabhängig davon, was du geplant hast.
Formuliere auf Basis der Analyse deine aktuelle Positionierung, zum Beispiel:
Das wird die Basis für Modul 2 sein.
Bevor du ins nächste Modul gehst, denk daran…
Dieser Audit ist kein Bericht für die Ablage. Es ist eine Entscheidungsvorlage. Wenn du nach diesem Modul nur weißt, was passiert ist, aber nicht, was du ändern wirst, dann hast du einfach nur Daten gesammelt.
Im nächsten Modul verwandeln wir diese Erkenntnisse in eine Strategie und einen realistischen Content-Plan für 2026.