Kurzvideos: Reels, TikToks & Shorts plattformübergreifend posten

Natalia May Natalia May 19 Januar 2026

2025 wurden 70 % mehr Kurzvideos veröffentlicht als im Jahr zuvor. Reels, TikToks und YouTube Shorts füllen die Feeds – und der Wettbewerb um Aufmerksamkeit ist entsprechend hoch. Allein Nutzer von Metricool haben in diesem Zeitraum über 6 Millionen Kurzvideos geplant, veröffentlicht und ausgewertet.

Mehr Content bedeutet aber nicht automatisch bessere Ergebnisse. Entscheidend ist, wie du planst, wann du veröffentlichst und was du aus deinen Zahlen ableitest.

Genau hier setzt dieser Guide an. Du erfährst, wie du Kurzvideos strukturiert vorbereitest, ihre Performance vergleichst und datenbasierte Entscheidungen triffst – damit deine Inhalte nicht nur sichtbar sind, sondern messbar funktionieren.

Fertig? Dann los geht’s.

Die Qual der Wahl: Auf welcher Plattform durchstarten?

Bevor du wild drauflos filmst, solltest du entscheiden, wo du deine Kurzvideos veröffentlichst. Jede Plattform hat ihre Eigenheiten – und die Performance unterscheidet sich teils drastisch.

In seiner Kurzvideo-Studie hat Metricool über 5,6 Millionen Kurzvideos aus 582.456 Accounts analysiert und deutliche Unterschiede festgestellt:

PlattformFormat & LängeTrend 2025 (Metricool-Daten)
TikTokHochformat-Videos (bis zu 10 Min)Reichweite −47 %, Views −25 %, Engagement +35 %Die Aufmerksamkeit verteilt sich auf mehr Creator, gleichzeitig steigen die Interaktionen pro Video deutlich.
InstagramReels (bis 90 Sek)Aufrufe −59 %, Interaktionen −30 %Vor allem mittlere und große Accounts verlieren Sichtbarkeit. Kleine Accounts wachsen noch am ehesten.
FacebookReels (bis 90 Sek)Aufrufe +24 %, Interaktionen +22 %Unerwarteter Zuwachs, insbesondere größere Seiten profitieren von Facebook Reels.
YouTubeShorts (bis 60 Sek*)Anzahl der Videos +60 %, Engagement −36 %Immer mehr Shorts, aber sinkende durchschnittliche Beteiligung pro Video.
LinkedInFeed-Videos (bis 15 Min)Ø Wiedergabedauer 13–15 SekVideos erzielen Reichweite, Karussell-Posts generieren weiterhin mehr Impressionen. Kurz und prägnant ist Pflicht.

📍Schussfolgerungen:

Auch wenn Plattformen wie YouTube inzwischen längere Shorts erlauben, zeigen die Daten ein klares Bild: Kurzvideos funktionieren dann am besten, wenn sie wirklich kurz sind. In den meisten Fällen liegen die optimalen Längen zwischen 15 und 60 Sekunden – auf LinkedIn oft deutlich darunter.

Gleichzeitig wird klar: Die Performance unterscheidet sich je nach Plattform deutlich. Es gibt kein Format, das überall gleich gut funktioniert. Entscheidend ist, dort zu posten, wo Content und Community zusammenpassen – und erfolgreiche Videos gezielt weiterzuverwenden.

Damit das nicht im Chaos endet, brauchst du Überblick. Mit Metricool planst du Kurzvideos zentral für alle Plattformen und erkennst auf einen Blick, was wo funktioniert. Und das ist der entscheidende nächste Schritt.

Content-Planung: Kurzvideos strategisch vorbereiten

Gute Kurzvideos entstehen selten zufällig. Ohne Planung verlieren selbst starke Ideen im Alltag schnell an Sichtbarkeit oder erscheinen schlicht zum falschen Zeitpunkt. Eine klare Content-Planung hilft dir dabei, Inhalte nicht nur zu produzieren, sondern sie gezielt einzusetzen und Wirkung zu erzielen.

Gehe dafür wie folgt vor:

1. Ziele festlegen

Bevor du planst, musst du wissen, was du erreichen willst. Je nach Ziel verändert sich dein Ansatz:


• Reichweite aufbauen → Trends, Sounds, schnelle Hooks
• Marke stärken → wiederkehrende Formate, klare Botschaften
• Conversions erzielen → relevanter Mehrwert, klare Call-to-Actions

2. Fokus statt Streuverlust

Accounts mit klar definierten Themen erzielen in der Regel bessere Ergebnisse als solche, die ständig neue Richtungen ausprobieren. Wenn du weißt, wofür dein Kanal steht, fällt es dir deutlich leichter, Inhalte gezielt zu planen.


• welche Kernthemen deinen Kanal definieren
• welche Formate du regelmäßig spielst (z. B. How-tos, Behind-the-Scenes, Kurz-Tipps)

Wiedererkennbarkeit ist auf Dauer wichtiger als Vielfalt, weil dein Publikum versteht, wofür dein Account steht und warum es wiederkommen sollte.

3. Inhalte vorausplanen

Regelmäßiges Posten hilft nicht nur dem Algorithmus, sondern auch dir selbst, weil es Struktur in deinen Alltag bringt und Entscheidungen vereinfacht. Ein Redaktionsplan sorgt dafür, dass du:


• konstant sichtbar bleibst
• zu den richtigen Zeiten veröffentlichst
• Trends schneller einbauen kannst
• weniger Last-Minute-Stress hast

4. Zentral statt fragmentiert arbeiten

Wer jede Plattform einzeln managt, verliert schnell den Überblick. Mit Metricool planst du Kurzvideos für TikTok, Instagram, YouTube, Facebook und LinkedIn in einem Kalender. Du siehst, wann deine Community aktiv ist, koordinierst Inhalte kanalübergreifend und behältst jederzeit die Kontrolle.

5. Plattformregeln beachten

Kurzvideos erzielen die besten Ergebnisse, wenn sie bewusst kompakt gehalten sind und schnell auf den Punkt kommen.


• Hochformat (9:16)
• meist 15–60 Sekunden Länge
• längere Videos sind möglich, werden aber oft nicht bis zum Ende geschaut

Plane bewusst und prüfe bei jedem Clip, ob der Inhalt die gewählte Länge tatsächlich rechtfertigt.

📍Schussfolgerungen:
Eine gute Content-Planung nimmt dir keinen Spielraum, sondern gibt dir Sicherheit. Wenn Ziele, Themen und Formate klar sind, kannst du flexibel reagieren und behältst auch über mehrere Plattformen hinweg den Überblick.

Metricool in Aktion: Planung ohne Chaos

Kurzvideos kosten Zeit. Ideen, Drehs, Schnitte, Texte. Und trotzdem bleibt oft die gleiche Frage: Bringt das überhaupt etwas? Erreichst du damit die richtigen Menschen – oder produzierst du einfach weiter, ohne zu wissen, ob sich wirklich etwas bewegt?

Genau hier hilft dir Metricool, Struktur in deine Planung zu bringen und Entscheidungen nicht mehr aus dem Bauch heraus zu treffen. Statt Inhalte einzeln zu veröffentlichen und auf das Beste zu hoffen, arbeitest du mit einem klaren System.

Was dir das im Alltag konkret bringt:

  • Ein zentraler Überblick über alle Kurzvideos
    Du siehst auf einen Blick, welche Videos für welche Plattform geplant sind, was bereits veröffentlicht wurde und was als Nächstes ansteht. So weißt du jederzeit, womit du arbeitest – und warum.
  • Bewusst planen statt einfach posten
    Du legst Inhalte nicht zufällig in den Kalender, sondern verbindest sie mit klaren Zielen. Das macht deine Planung nachvollziehbar und später auch auswertbar.
  • Weniger Aufwand, mehr Klarheit
    Texte, Hashtags, Videos und Veröffentlichungszeiten bleiben an einem Ort. Nichts geht verloren, nichts wird doppelt gemacht, nichts passiert „nebenbei“.
  • Ein Workflow, der mitwächst
    Egal, ob du allein arbeitest oder im Team: Planung, Abstimmung und Community-Management laufen zentral zusammen. Du behältst den Überblick, auch wenn mehrere Plattformen parallel bespielt werden.

Kurz gesagt: Mit Metricool planst du Kurzvideos nicht nur effizienter, sondern gezielter. Du weißt, was du veröffentlichst – und schaffst die Grundlage, um im nächsten Schritt zu prüfen, ob deine Inhalte wirklich etwas bewirken.

Und genau darum geht es jetzt: die Analyse 📊

So planst du deine Kurzvideos für alle Plattformen

Wenn du Reels, TikToks und Shorts regelmäßig veröffentlichen willst, brauchst du einen Ablauf, der schnell geht und sich wiederholen lässt. Genau dafür ist der Planer in Metricool gemacht.

Schritt 1: Konto anlegen und Profile verbinden

Erstelle ein kostenloses Metricool-Konto und verknüpfe deine Profile, zum Beispiel:
• TikTok
• Instagram (Reels und Stories)
• YouTube (Shorts)
• Facebook (Reels)
• LinkedIn (Videos)

Schritt 2: Neues Kurzvideo im Kalender anlegen

Öffne den Planer und klicke im Kalender auf den gewünschten Tag. Wähle dann:
• Plattform
• Content-Typ (z. B. Instagram Reel, TikTok-Video, YouTube Short)

Schritt 3: Video hochladen und alles vorbereiten

Lade dein Video hoch und ergänze die wichtigen Inhalte:
• Text / Beschreibung
• Hashtags und @Mentions
• bei YouTube: Titel (und optional Playlist/Sichtbarkeit)
• bei Instagram: Reel/Feed/Story auswählen

Wenn du Assets in Drive oder Canva liegen hast, kannst du sie direkt von dort importieren.

Schritt 4: Feinschliff erledigen (optional)

Wenn du noch etwas anpassen willst, kannst du das direkt im Workflow erledigen, zum Beispiel:
• Zuschnitt oder Format
• Cover/Thumbnail auswählen
• Untertitel oder kleine Anpassungen

Schritt 5: Zeitpunkt festlegen

Wähle Datum und Uhrzeit. Metricool zeigt dir dabei, wann deine Community aktiv ist, damit du nicht raten musst.

Schritt 6: Veröffentlichen lassen oder Erinnerung nutzen

Wenn Auto-Veröffentlichung möglich ist, geht dein Kurzvideo automatisch online. Wenn eine Plattform das nicht zulässt, bekommst du rechtzeitig eine Erinnerung, damit du den Post manuell finalisieren kannst.

Schritt 7: Reaktionen direkt mitnehmen

Nach dem Posting kannst du Kommentare und Nachrichten zentral von Metricool aus beantworten, ohne dafür jede App einzeln öffnen zu müssen.

Wichtig: Plane Kurzvideos im Hochformat (9:16) und halte sie kompakt. In vielen Fällen sind 15 bis 60 Sekunden eine starke Orientierung. Längere Videos können funktionieren, aber oft springen Nutzer deutlich früher ab.

Best Practices: So machst du deine Kurzvideos erfolgreich

Die folgenden Best Practices basieren auf Daten aus der Kurzvideo-Studie von Metricool, in der über 5,6 Millionen Reels, TikToks und Shorts ausgewertet wurden. Sie zeigen klar, welche Muster plattformübergreifend funktionieren – und worauf es bei erfolgreichen Kurzvideos wirklich ankommt.

1. Die ersten Sekunden entscheiden

Kurzvideos werden schneller übersprungen als je zuvor. Auf TikTok ist die durchschnittliche Wiedergabedauer deutlich gesunken – du hast nur wenige Sekunden, um Interesse zu wecken.

Was das für dich heißt:
• Starte nicht mit Logos oder Erklärungen
• Zeige sofort das Ergebnis, das Problem oder den Aha-Moment
• Baue deinen Hook visuell, nicht nur über Text

„Hook first“ ist keine Floskel, sondern messbare Realität.

2. Kürzer ist oft stärker – aber nicht blind

Viele erfolgreiche Kurzvideos liegen zwischen 15 und 30 Sekunden. Entscheidend ist jedoch nicht die Länge, sondern die Wiedergabequote. Plattformen belohnen Videos, die bis zum Ende geschaut werden – nicht lange Clips ohne Spannung.

Merke dir:
• Schneide alles raus, was nicht zur Kernaussage beiträgt
• Eine klare Botschaft pro Video
• Lieber ein Punkt sauber erklärt als mehrere halb

3. Sound verstärkt Wirkung

Kurzvideos funktionieren visuell, aber Ton entscheidet oft mit, ob ein Video hängen bleibt. Musik, Trend-Sounds oder eigenes Audio können Emotion, Tempo und Wiedererkennung verstärken.

Wichtig:
• Nutze Sounds bewusst, nicht automatisch
• Achte bei Business-Accounts auf erlaubte Musikquellen
• Wiederkehrende Audioelemente können Teil deines Formats werden

Sound ist kein Muss – aber ein starker Verstärker.

4. Faceless Content funktioniert besser als viele denken

Eine der spannendsten Erkenntnisse aus der Studie: Videos ohne sprechende Person performen überraschend gut. Produkt-, Prozess- oder Screen-Content kann enorme Reichweite erzielen – auch mit wenigen Veröffentlichungen pro Monat.

Besonders relevant für:
• Marken
• Social Media Manager
• Teams ohne festes Creator-Gesicht

Du musst nicht selbst vor die Kamera, um sichtbar zu sein.

5. Authentizität schlägt Trend-Kopie

Trends können Reichweite bringen, ersetzen aber keine Strategie. Accounts mit klarem Themenfokus wachsen stabiler als Profile, die jedem Hype hinterherlaufen.

Erfolgreiche Kurzvideo-Accounts:
• bleiben bei einer klaren Nische
• variieren Formate, nicht das Thema
• bauen Wiedererkennung statt Überraschung

Trends sind Werkzeuge. Keine Strategie.

6. Interaktion ist wichtiger als reine Reichweite

Vor allem auf TikTok zeigt sich ein klarer Shift: Reichweite sinkt, Engagement steigt. Weniger Views, dafür mehr Reaktionen.

Das bedeutet für deinen Content:
• Stelle Fragen
• Fordere Meinungen ein
• Reagiere aktiv auf Kommentare

Reichweite ohne Reaktion bringt dir langfristig wenig.

7. Content-Recycling ist Strategie, kein Notnagel

Dasselbe Video kann auch beim erneuten Posten wieder gut performen – weil Plattformen Inhalte zunehmend neuen Nutzern ausspielen.

Bewährte Praxis:
• Video nach 4–8 Wochen erneut posten
• Solange die Performance über deinem Durchschnitt liegt, lohnt sich der Repost
• Für zusätzlichen Effekt: neuer Einstieg, anderes Cover, andere Uhrzeit oder Plattform

Recycling spart Zeit – und steigert Reichweite! 👌

Kurzvideos: Performance messen und auswerten

Planung und Veröffentlichung sind nur der Anfang. Entscheidend ist, zu verstehen, ob deine Kurzvideos wirklich etwas bewirken. Erst die Analyse zeigt dir, ob du die richtigen Menschen erreichst und ob sich dein Aufwand lohnt.

Die Kurzvideo-Studie von Metricool zeigt klar: Erfolgreiche Strategien basieren nicht auf Bauchgefühl, sondern auf der gezielten Auswertung weniger, relevanter Kennzahlen – etwa Reichweite, Wiedergabezeit, Interaktionen und Engagement.

Metricool bündelt diese Metriken zentral, sodass du Performance vergleichen und fundierte Entscheidungen treffen kannst, ohne jede Plattform einzeln auszuwerten.

📍Mehr dazu: Social Media KPIs: So trackst du deinen Erfolg richtig

Kurzvideos funktionieren dann, wenn Planung und Analyse zusammenspielen. Wer strukturiert vorbereitet und konsequent auswertet, trifft bessere Entscheidungen und erzielt nachhaltigere Ergebnisse.

Mit Metricool bündelst du Planung, Veröffentlichung und Auswertung an einem Ort. So behältst du den Überblick und arbeitest nicht nach Gefühl, sondern auf Basis klarer Daten.

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