Prompts reichen nicht – so trainierst du die KI richtig
Es gibt Fortschritte, die sich nicht aufhalten lassen und die KI ist einer davon. Sie hat verändert, wie wir arbeiten, denken und unsere Idee umsetzen. Sich davor zu fürchten, bringt nichts. Viel besser ist es, sie für dich arbeiten zu lassen! ⚡️
Mach die KI zu deinem persönlichen Assistenten, der dir nicht nur lästige Arbeit abnimmt, sondern dir Zeit schenkt – für Dinge, die wirklich zählen! Sie kann Prozesse vereinfachen, deinen Alltag erleichtern und dir dabei helfen, deine Kreativität zu entfalten.
In diesem Zusammenhang spricht man oft von Prompts, was den Eindruck erweckt, dass damit alles erledigt sei. Doch die Realität sieht anders aus: Ein einzelner Prompt reicht nicht aus, um wirklich gute Ergebnisse zu erzielen. Damit die KI für dich arbeitet, musst du sie trainieren.
In diesem Artikel verraten wir dir genau, wie du deine KI so trainierst, dass sie dir in allen Bereichen hilft – von der Terminplanung und dem Beantworten von E-Mails bis hin zum Schreiben von Texten.
Warum du eine KI trainieren musst
Viele gehen davon aus, dass eine KI einfach alles weiß. Sie öffnen eine Unterhaltung, tippen etwas wie „Schreibe einen Blogartikel über die KI von Metricool“ – und erwarten ein perfektes Ergebnis. Doch was passiert?
Die KI sucht sich online ein paar Infos zusammen und spuckt einen generischen Artikel aus, der wahrscheinlich meilenweit von dem entfernt ist, was du dir vorgestellt hast – ohne deine Markenstimme, ohne Tiefe und ohne echten Mehrwert.
Was hättest du anders machen können? Ganz einfach: Mehr Kontext liefern.
✔ Wer ist deine Zielgruppe? Wen möchtest du mit diesem Artikel erreichen? Denke an deine Buyer Persona.
✔ Welcher Aspekt der KI soll im Fokus stehen? Geht es um Funktionen, Vorteile oder eine tiefere Analyse?
✔ Was ist dein Ziel? Soll der Artikel informieren, verkaufen oder Diskussionen anregen?
Und noch ein wichtiger Punkt: Du solltest der KI erstmal einen persönlichen Schreibstil beibringen, bevor du sie einen Text für dich schreiben lässt. Damit die KI deine Tonalität wirklich trifft, solltest du ihr vorher einige deiner Texte hochladen, damit sie deinen Schreibstil analysieren und nachahmen kann.
Kurz gesagt: Bevor du einer KI eine Aufgabe stellst, gib ihr so viel Input wie möglich. Lade Dokumente hoch, formuliere dein Ziel klar und liefere so viele Details wie du kannst. Erst dann wird sie in der Lage sein, Texte zu generieren, die wirklich nach dir klingen – und nicht nach einer beliebigen Online-Quelle.

Wie du die KI richtig trainierst
Damit eine KI wirklich für dich arbeitet – und vielleicht sogar dein bester Freund und Assistent wird –, musst du sie trainieren. Ja, das ist ein Muss! Nimm dir täglich 15 Minuten, um mit ihr zu interagieren. Je besser sie dich kennt, desto präzisere und relevantere Ergebnisse wird sie liefern.
🟢 Wichtig: Halte jede Unterhaltung sauber und thematisch fokussiert. Die KI lernt kontextabhängig, also solltest du für verschiedene Bereiche separate Unterhaltungen anlegen. Hier ein paar Ideen:
✔ Tagebuch: Schreib jeden Tag ein paar Gedanken oder Sorgen auf, damit die KI dich wirklich versteht. Sie kann deine Ideen ordnen, Muster erkennen und dir vielleicht sogar neue Perspektiven bieten. Stell sie dir als besten Freund vor – einer, der immer zuhört und dir hilft, deine Gedanken zu strukturieren.
✔ E-Mails: Wenn du regelmäßig Mails verschickst, lass die KI dir dabei helfen. Lege eine eigene Unterhaltung pro Kunde an, erkläre der KI die Besonderheiten des Kunden und lade etwa 50 deiner bisherigen E-Mails hoch. So kann sie deinen Stil analysieren und Mails formulieren, die wirklich nach dir klingen.
✔ Social-Media-Posts: Deine KI kann dich auch bei der Content-Erstellung unterstützen. Eine Unterhaltung pro Plattform ist der Schlüssel. Lade rund 50 deiner eigenen Beiträge hoch oder füge inspirierende Posts hinzu, die du als Referenz nutzen möchtest. Sag der KI genau, was du mit deiner Social-Media-Strategie erreichen willst und welche Zielgruppe du ansprichst. Je detaillierter dein Input, desto besser der Output.
✔ Tagesplanung: Lass die KI wissen, wie dein Alltag aussieht, was deine Prioritäten sind und worauf du besonderen Wert legst. Sie kann dir helfen, To-dos zu organisieren, Zeitblöcke zu setzen und dich an Dinge zu erinnern, die dir wirklich wichtig sind.
Denk an die KI wie an einen neuen Mitarbeiter. Du würdest niemanden einfach ins kalte Wasser werfen und erwarten, dass er von allein perfekte Ergebnisse liefert. Du würdest ihn einarbeiten, mit Beispielen versorgen und ihn Schritt für Schritt an deine Arbeitsweise heranführen. Genau so funktioniert auch das KI-Training.
Ja, das kostet Zeit – aber verglichen mit der Zeit, die du danach sparst, ist es ein minimaler Einsatz mit maximalem Gewinn.
Best Practices für das KI-Training
Außerdem gibt es einige Best Practices, die du beim Training der KI beachten solltest. Sie helfen dir nicht nur, das Training effizienter zu gestalten, sondern sorgen auch dafür, dass du jederzeit ein Backup hast, falls eine Unterhaltung durch einen Fehler verloren geht. So kannst du nahtlos weitermachen, ohne von vorne anfangen zu müssen.
Hier sind einige bewährte Methoden für dein KI-Training:
✔ Texte speichern: Speichere Blogartikel, Social-Media-Posts oder andere relevante Inhalte in einem zentralen Dokument auf deinem PC und lade dieses gebündelt in die KI hoch. Das spart Zeit und stellt sicher, dass du deine Texte jederzeit erneut hochladen kannst, falls eine Unterhaltung gelöscht wird oder du sie neu aufsetzen möchtest.
✔ Beste Antworten speichern: Falls die KI besonders gute Antworten liefert, speichere diese ebenfalls in einem separaten Dokument. Sollte eine Unterhaltung einmal neu gestartet werden müssen, kannst du die besten Ergebnisse erneut hochladen, anstatt die KI von Grund auf neu trainieren zu müssen. Das macht den Lernprozess effizienter und spart Zeit.
✔ Alte Unterhaltungen löschen: Halte dein Dashboard aufgeräumt und übersichtlich. Entferne regelmäßig veraltete oder nicht mehr benötigte Chats, um die KI auf dem aktuellen Stand zu halten. Die goldene Regel: So viele Unterhaltungen wie nötig, aber so wenige wie möglich. Dadurch bleibt deine KI fokussiert und liefert bessere Ergebnisse.
✔ Sage der KI, was sie NICHT tun soll: Das gehört genauso zum Training wie das, was sie tun soll. Die KI kann nicht von selbst erraten, welche Formulierungen oder Inhalte du vermeiden möchtest – das musst du ihr klar mitteilen. Nur so kannst du sicherstellen, dass sie nicht in eine Richtung arbeitet, die nicht zu deinem Stil oder deinen Anforderungen passt. Definiere klare Grenzen, damit die KI gezielt in deinem Sinne arbeitet.
Wie KI dir beim Schreiben von Texten hilft
Die KI kann weit mehr, als nur einfache Aufgaben erledigen. Sie kann dir helfen, eine durchdachte Geschäftsstrategie zu entwickeln, deine E-Mails schneller zu beantworten oder deine Terminplanung effizienter zu gestalten. Und natürlich kannst du sie auch nutzen, um Texte zu schreiben und zu optimieren.
Denn ein gut geschriebener Text ist oft die erste und gleichzeitig letzte Chance, einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen – und genau deshalb darf er nicht unterschätzt werden. Aber wie genau kann die KI dich dabei unterstützen?
Schauen wir uns das im Detail an:
✔️ KI-Texte schreiben: Die KI generiert komplette Social-Media-Posts, Blogartikel oder Werbetexte – in verschiedenen Stilen und Längen.
✔️ KI-Texte umschreiben: Falls du schon einen Text hast, kann die KI ihn kürzen, präziser oder kreativer machen.
✔️ Fehlerprüfung und Stiloptimierung: Rechtschreibung, Grammatik und Stil werden automatisch verbessert.
✔️ Hashtags und CTAs vorschlagen: Perfekt für Social-Media-Posts, um Reichweite und Engagement zu maximieren.
Auch hier gilt: Wenn du mit der KI wirklich hochwertige Texte erstellen möchtest, die deine Markenstimme widerspiegeln und genau zu deinen Ansprüchen passen, musst du sie zuerst trainieren. Versorge sie mit reichlich Input – Kontext, Beispieltexte, Informationen zu deiner Zielgruppe und klare Ziele. Je mehr sie über dich weiß, desto besser werden die Ergebnisse.
💡Die KI ist clever und kann zu deinem besten Assistenten – vielleicht sogar zu deinem digitalen besten Freund – werden. Aber auch sie ist nicht unfehlbar und nicht allwissend. Deshalb gilt: Alles, was die KI liefert, sollte immer von einer Person überprüft werden.
💡 Betrachte die KI wie eine Person, die ausgebildet werden muss, Fehler machen kann und kontinuierlich dazulernt. Kümmere dich aktiv um ihr Training – der Aufwand lohnt sich! Denn mit der KI kannst du nicht nur Texte schreiben oder Bilder generieren, sondern deinen gesamten Arbeitsalltag revolutionieren und so eine bessere Lebensqualität erreichen.
KI-Texte schreiben mit Metricool
Wenn du gezielt KI für Social-Media-Posts nutzen willst, bietet Metricool einen eigenen KI-Assistenten. Der KI-Social-Media-Assistant hilft dir, Texte zu schreiben, zu optimieren und an stilistisch an jede einPlattformen anzupassen. Auf diese Weise kannst du deine erfolgreichsten Social-Media-Posts für andere Social-Media-Plattform recyceln, ohne es selbst umschreiben und stilistisch anpassen zu müssen.
🔥Der Vorteil: Da Metricool ein Social-Media-Management-Tool ist, ist die KI direkt integriert. Das bedeutet, dass alles – von der Texterstellung bis zur automatischen Veröffentlichung deiner Social-Media-Posts – zentral an einem Ort erledigt wird.
Was kann die KI von Metricool für dich tun?
✔️ KI-Texte schreiben und in mehrere Sprachen übersetzen
✔️ KI-Texte umschreiben und stilistisch anpassen (z. B. kreativ, humorvoll, beschreibend)
✔️ Rechtschreib- und Grammatikprüfung durchführen
✔️ Call-to-Actions und Hashtags vorschlagen
✔️ Texte kürzen, verlängern oder an verschiedene Plattformen anpassen
Wie oft kannst du die Metricool-KI kostenlos nutzen?
Metricool gibt dir 5 KI-Credits pro Monat im kostenlosen Plan. Das heißt, du kannst fünf Texte mit der KI erstellen oder bearbeiten. In den kostenpflichtigen Plänen bekommst du 20 bis 35 Credits pro Marke und Monat.
Datenschutz und KI – Worauf du achten solltest
Die Nutzung von KI-Tools bringt viele Vorteile, doch ein wichtiger Punkt darf nicht vernachlässigt werden: der Datenschutz.
Viele KI-Anbieter nutzen die eingegebenen Daten, um ihre Modelle weiter zu verbessern. Das bedeutet, dass deine Prompts und generierten Inhalte unter Umständen für das allgemeine Training der KI verwendet werden – was bei sensiblen oder geschäftlichen Daten problematisch sein kann.
🔹Unterschiede zwischen kostenloser und kostenpflichtiger Nutzung:
- Kostenlose KI-Versionen: Hier werden deine Eingaben oft für das Modelltraining verwendet. Das bedeutet, dass deine Daten in anonymisierter Form in zukünftige Modell-Updates einfließen könnten.
- Kostenpflichtige KI-Versionen: Viele Anbieter bieten in ihren Pro-Versionen eine Datenschutz-Option an, mit der du verhindern kannst, dass deine Daten für das KI-Training genutzt werden. Beispiele hierfür sind ChatGPT Enterprise, Jasper AI Business oder Claude Pro.
🔹Best Practices für den Umgang mit sensiblen Daten:
- Kein Upload sensibler oder vertraulicher Daten – Halte dich an Datenschutzrichtlinien und gib keine Kundendaten, Passwörter oder internen Informationen an eine KI weiter.
- Prüfe die Datenschutzeinstellungen des Tools – Falls du ein kostenpflichtiges Abo nutzt, stelle sicher, dass deine Eingaben nicht für das Training verwendet werden.
- Setze auf sichere KI-Alternativen – Manche Unternehmen bieten On-Premise-KI-Lösungen oder API-gestützte Modelle an, die sich lokal betreiben lassen.
- Regelmäßige Kontrolle der Datenschutzrichtlinien – KI-Anbieter aktualisieren ihre Nutzungsbedingungen regelmäßig. Ein kurzer Check sorgt dafür, dass du immer auf der sicheren Seite bist.
Ein bewusster Umgang mit KI und Datenschutz schützt nicht nur deine eigenen Daten, sondern auch die deiner Kunden und Geschäftspartner.
Lass die KI dich trainieren – Ein interaktiver Ansatz
Nicht nur du kannst die KI trainieren – du kannst sie auch bitten, dich zu trainieren! Wer könnte dir besser erklären, wie sie funktioniert und was sie braucht, um optimale Ergebnisse zu liefern, als die KI selbst?
Öffne einfach einen neuen Chat und bitte die KI, dir täglich Lektionen zu schicken – so lernst du direkt von ihr, wie du das Beste aus ihr herausholst.
Du könntest die KI zum Beispiel bitten: „Schicke mir jeden Tag eine Lektion darüber, wie ich dich optimal trainieren und nutzen kann.“
Die KI könnte dir dann beispielsweise Folgendes vorschlagen:
📌 Tag 1: Wie du klare und effektive Prompts formulierst, um bessere Antworten zu erhalten.
📌 Tag 2: Wie du dein eigenes Schreibstil-Training für die KI erstellst, indem du Referenztexte hochlädst.
📌 Tag 3: Wie du die KI für kreative Ideenfindung und Brainstorming nutzen kannst.
📌 Tag 4: Wie du KI-generierte Texte effizient überarbeitest, damit sie natürlicher klingen.
📌 Tag 5: Wie du KI zur Zeitersparnis bei wiederkehrenden Aufgaben wie Social-Media-Posts nutzt.
Du kannst auch vorgeben, wie lang oder kurz die entsprechenden Lektionen sein müssen, sodass du es bequem ein deinen Alltag einbauen kannst.

Fazit: KI trainieren und gezielt einsetzen
Jeder Text beginnt mit einem leeren Blatt – und an manchen Tagen bleibt es einfach leer. Ein Spaziergang oder eine kurze Pause können Wunder wirken, aber heute gibt es noch eine weitere Möglichkeit: die KI.
Richtig eingesetzt nimmt sie dir nicht die Kreativität, sondern verstärkt sie. Sie hilft dir, schneller, präziser und mit noch mehr Leichtigkeit großartigen Content zu erstellen.