Metricool-Integrationen: So verbindest du deine wichtigsten Tools

Ein gutes Tool nimmt dir Arbeit ab – und macht dir keine zusätzliche. Im Social-Media-Alltag sieht die Realität aber oft anders aus: Du hangelst dich von einer App zur nächsten, lädst Dateien herunter und wieder hoch, schiebst Daten hin und her und wiederholst dieselben Handgriffe immer wieder.
Mit Integrationen von Metricool kannst du viele dieser Umwege vermeiden. Sie verbinden Metricool mit den Tools, die du ohnehin nutzt, sodass Inhalte und Daten direkt zwischen ihnen ausgetauscht werden. So kannst du beispielsweise Designs aus Canva direkt in den Metricool-Planer übertragen, auf Dateien aus Google Drive zugreifen, wiederkehrende Aufgaben automatisieren oder deine Metricool-Daten in anderen Tools weiterverwenden.
Welche Integrationen dir dafür zur Verfügung stehen, wie du sie einrichtest und was du damit konkret machen kannst, zeigen wir dir in diesem Guide.
Webtracking: Welche Inhalte bringen Besucher auf deine Website?
Du teilst einen neuen Blogartikel auf LinkedIn, bewirbst ein Angebot auf Instagram oder verlinkst deine Website in einer Kampagne. Mit dem Webtracking von Metricool kannst du anschließend sehen, wie sich der Traffic auf deiner Website entwickelt und welche Inhalte besonders gefragt sind.
Dafür erfasst Metricool unter anderem die Anzahl der Besuche, die Verweildauer und die aufgerufenen Seiten. Diese Daten helfen dir dabei, deine Social-Media-Aktivitäten mit dem Geschehen auf deiner Website in Verbindung zu bringen und zu erkennen, welche Beiträge und Kampagnen dort für Traffic sorgen.
Wichtig: Wichtig: Metricool beginnt erst mit der Datenerfassung, nachdem du das Webtracking auf deiner Website eingerichtet hast. Frühere Daten können nicht nachträglich erfasst werden.
Mit dem Webtracking kannst du unter anderem:
- Besuche in Echtzeit verfolgen und sehen, wann Traffic auf deiner Website ankommt.
- Traffic bestimmten Beiträgen, Kampagnen oder Zeiträumen zuordnen und ihre Ergebnisse miteinander vergleichen.
- Das Verhalten deiner Besucher analysieren und erkennen, welche Inhalte gelesen oder geteilt werden und an welchen Stellen Besucher abspringen.
- Ergebnisse einfacher aufbereiten, weil dir die Website-Daten direkt für deine Analysen und Berichte zur Verfügung stehen.
Wie funktioniert der Metricool-Tracker?
Damit Metricool die Besuche auf deiner Website oder deinem Blog erfassen kann, wird dort ein JavaScript-Tracking-Code hinterlegt. Er registriert über den Browser, welche Seiten aufgerufen werden, und ermittelt anhand der IP-Adresse das Land des Besuchers. Anschließend werden diese Informationen sicher an Metricool übertragen. Cookies kommen dabei nicht zum Einsatz und die Ladegeschwindigkeit deiner Website wird nicht beeinträchtigt.
Direkt nach der Installation kannst du die ersten Besuche in Echtzeit verfolgen. Weitere Analysen stehen dir nach 24 Stunden zur Verfügung. Auch bis der Name deiner Website korrekt in Metricool erscheint, kann es bis zu einen Tag dauern.
Wie du den Tracker einrichtest, hängt davon ab, womit deine Website erstellt wurde. Für WordPress gibt es beispielsweise ein eigenes Metricool-Plugin, während du den Tracking-Code bei anderen CMS direkt einbinden kannst. Welche Möglichkeiten du hast, schauen wir uns als Nächstes an.
Metricool mit WordPress verbinden
Für eine WordPress-Website musst du den Tracking-Code nicht selbst in den Quellcode einfügen. Dafür gibt es das Metricool-Plugin, das die Einrichtung für dich übernimmt.
Nach der Verbindung erfasst Metricool automatisch die Besuche auf allen öffentlichen Seiten deiner Website. So kannst du die Entwicklung deines Blog-Traffics verfolgen, sehen, welche älteren Artikel weiterhin Besucher erreichen, und deine Website-Daten gemeinsam mit deinen übrigen Metricool-Analysen auswerten.
Die Einrichtung dauert nur wenige Schritte:
- Installiere und aktiviere das Metricool-Plugin für WordPress.
- Öffne das Plugin im Seitenmenü von WordPress.
- Füge deinen Metricool-Identifikationscode ein.
Anschließend wird das Tracking-Skript automatisch auf deiner Website eingebunden und Metricool kann mit der Datenerfassung beginnen.
JavaScript-Tracking-Code installieren
Nutzt du Shopify, Wix, PrestaShop, Blogger, ein anderes CMS oder eine individuell entwickelte Website, kannst du den Metricool-Tracker über den JavaScript-Code einbinden.
Dafür sind drei Schritte nötig:
- Kopiere den JavaScript-Code aus Metricool.
- Füge ihn in den Header oder Footer deiner Website ein.
- Stelle sicher, dass der Code auf allen Seiten geladen wird, die du analysieren möchtest.
Sobald der Tracker aktiv ist, beginnt Metricool damit, die Besuche auf deiner Website zu erfassen.
Tracking-Pixel als Alternative
Lässt deine Website kein JavaScript zu, kannst du stattdessen das Metricool-Tracking-Pixel verwenden. Damit lassen sich Besuche und einige grundlegende Informationen zu deiner Zielgruppe erfassen. Einige Blog-Kennzahlen stehen dir mit dieser Methode allerdings nicht zur Verfügung.
Wenn du die Wahl hast, solltest du deshalb den JavaScript-Code verwenden, da du damit umfangreichere Daten erhältst.
Bei Wix kannst du den JavaScript-Code direkt über das Dashboard hinzufügen:
- Gehe zu Einstellungen > Benutzerdefinierter Code.
- Klicke oben rechts auf + Benutzerdefinierten Code hinzufügen.
- Füge den Metricool-Code ein und vergib einen Namen, unter dem du ihn später leicht wiederfindest.
- Lege fest, ob der Code auf allen oder nur auf ausgewählten Seiten ausgeführt werden soll.
- Wähle die Position des Codes, beispielsweise Head oder Body, u
CMS und E-Commerce: Metricool mit deiner Website verbinden
Wie du den Metricool-Tracker einrichtest, hängt von der Plattform ab, auf der deine Website oder dein Onlineshop läuft. Neben WordPress kannst du Metricool beispielsweise auch mit Shopify, Wix oder Squarespace nutzen.
Das Prinzip bleibt dasselbe: Nach der Einrichtung erfasst Metricool den Traffic deiner Website und führt diese Informationen mit deinen Social-Media-Daten zusammen. So kannst du nachvollziehen, welche Beiträge oder Kampagnen Besucher auf deinen Blog, deine Website oder deinen Onlineshop bringen.
Das ist besonders praktisch, wenn du mehrere Websites oder Kunden verwaltest. Statt Website- und Social-Media-Daten für deine Auswertungen separat zusammenzutragen, kannst du beide Seiten gemeinsam betrachten und beispielsweise prüfen, ob Veränderungen beim Traffic mit bestimmten Inhalten oder Kampagnen zusammenfallen.
Wie die Einrichtung funktioniert, schauen wir uns jetzt anhand der einzelnen Plattformen an.
Shopify mit Metricool verbinden
Bei einem Onlineshop ist besonders interessant, welche Social-Media-Aktivitäten tatsächlich Besucher in den Shop bringen. Mit dem Metricool-Tracker kannst du beispielsweise nachvollziehen, wie sich Produkteinführungen, Aktionen oder saisonale Kampagnen auf den Traffic deines Shopify-Shops auswirken und ihre Ergebnisse miteinander vergleichen.
Um den Tracker bei Shopify einzurichten:
- Öffne dein Dashboard und gehe zu Onlineshop > Themes.
- Klicke auf Aktionen > Code bearbeiten.
- Öffne die Datei theme.liquid.
- Füge das Metricool-Skript vor ein.
- Speichere die Änderungen.
Metricool über Google Tag Manager einrichten
Verwaltest du die Tracking-Codes deiner Website bereits mit dem Google Tag Manager, kannst du auch den Metricool-Code darüber einbinden. So musst du den Quellcode deiner Website nicht direkt bearbeiten und verwaltest deine Tags weiterhin zentral.
Das kann besonders praktisch sein, wenn du im Team oder in einer Agentur mehrere Websites mit ähnlichen Tracking-Einstellungen betreust.
So richtest du den Metricool-Tracker über Google Tag Manager ein:
- Kopiere den JavaScript-Code aus Metricool.
- Erstelle im Google Tag Manager ein neues Tag.
- Wähle Benutzerdefiniertes HTML aus.
- Füge den Metricool-Code ein.
- Lege Alle Seiten als Trigger fest.
- Veröffentliche die Änderungen.
Wix und Squarespace
Auch Websites, die mit Wix oder Squarespace erstellt wurden, kannst du mit dem Metricool-Tracker verbinden. Anschließend kannst du verfolgen, wie sich der Traffic deiner Website entwickelt und welche Social-Media-Inhalte Besucher auf deine Seiten bringen.
Die Einrichtung für Wix haben wir weiter oben bereits erklärt. Bei Squarespace bindest du den Metricool-Code über die Code-Injection-Funktion ein:
- Öffne den Bereich für Code Injection in Squarespace.
- Füge das Metricool-Skript in den Header oder Footer ein.
- Setze den Code zwischen die Tags .
- Speichere deine Änderungen.
Metricool MCP: Arbeite mit deinen Daten direkt in KI-Tools
Du möchtest Claude oder ChatGPT nach deinen erfolgreichsten Beiträgen fragen, Kennzahlen vergleichen oder Aufgaben in Metricool erledigen? Mit dem Metricool MCP greifst du dafür auf die tatsächlichen Daten deiner verbundenen Konten zu, ohne sie vorher kopieren und in den Chat einfügen zu müssen.
Metricool steht als offizieller Connector für Claude und ChatGPT zur Verfügung und lässt sich direkt mit deinem Konto verbinden. Anschließend kannst du im Chat auf Informationen zu deinen Marken, Beiträgen, Analysen, der Inbox, SmartLinks oder Kampagnen zugreifen.
Was kannst du mit dem Metricool MCP machen?
Je nachdem, womit du gerade arbeitest, kannst du beispielsweise:
- Ergebnisse analysieren und dafür die Daten deiner mit Metricool verbundenen Konten verwenden.
- Erfolgreiche Inhalte identifizieren und daraus Ideen für kommende Beiträge ableiten.
- Kennzahlen abrufen und vergleichen, ohne sie vorher manuell in dein KI-Tool zu übertragen.
- Aufgaben in Metricool ausführen, ohne dafür jedes Mal zu Metricool wechseln zu müssen.
- Mit mehreren Marken und sozialen Netzwerken arbeiten und die dazugehörigen Informationen über eine Verbindung abrufen.
So wird die KI nicht nur zum Werkzeug für allgemeine Ideen oder Texte, sondern kann dich bei deiner Arbeit mit den Daten aus deinem eigenen Metricool-Konto unterstützen.
Metricool mit Claude oder ChatGPT verbinden
Da Metricool als offizieller Connector verfügbar ist, kannst du die Verbindung direkt in Claude oder ChatGPT herstellen:
- Öffne den Bereich für Connectoren.
- Suche nach Metricool.
- Füge den Connector hinzu.
- Melde dich bei Metricool an und autorisiere den Zugriff auf dein Konto.
Danach kannst du im Chat auf deine Metricool-Daten zugreifen und unterstützte Aktionen ausführen.
Du nutzt einen anderen MCP-kompatiblen Client? Dann kannst du Metricool über den MCP-Server unter ai.metricool.com/mcp verbinden.
Einmal eingerichtet, kannst du deine Social-Media-Daten direkt im KI-Chat analysieren, Ergebnisse miteinander vergleichen, Muster erkennen und verschiedene Aufgaben rund um dein Social-Media-Management erledigen.
Design-Integrationen: Von Canva und Adobe Express direkt zu Metricool
Dein Design ist fertig – und jetzt erst einmal herunterladen, auf dem Rechner speichern und anschließend wieder in Metricool hochladen? Mit den Integrationen für Canva und Adobe Express kannst du dir diese Zwischenschritte sparen.
Deine Designs lassen sich direkt in die Content-Planung übernehmen und dort für die Veröffentlichung vorbereiten. Das ist besonders praktisch, wenn du regelmäßig Inhalte für mehrere soziale Netzwerke erstellst, Beiträge im Voraus planst oder gemeinsam mit anderen an deinem Content arbeitest.
So liegen Gestaltung und Planung näher beieinander und du musst fertige Dateien nicht ständig zwischen verschiedenen Tools hin- und herschieben.
So nutzt du Canva mit Metricool
Hast du deinen Content bereits in Canva gestaltet, kannst du ihn von dort direkt an den Metricool-Planer übergeben. Der Umweg über Download und erneuten Upload entfällt.
So funktioniert es:
- Erstelle dein Design in Canva.
- Klicke auf Teilen und suche unter den Anwendungen nach Metricool.
- Sende dein Design an den Metricool-Planer.
- Ergänze dort den Text, wähle die gewünschten sozialen Netzwerke aus und plane die Veröffentlichung.
Auch Karussells kannst du auf diese Weise übertragen: Die einzelnen Seiten deines Designs werden in der richtigen Reihenfolge an Metricool gesendet.
So nutzt du Adobe Express mit Metricool
Bei Adobe Express funktioniert die Verbindung in die andere Richtung: Du startest im Metricool-Planer und öffnest Adobe Express direkt von dort aus, um dein Creative zu gestalten.
So gehst du vor:
- Erstelle einen neuen Beitrag im Metricool-Planer.
- Klicke auf Medien hinzufügen.
- Wähle Adobe Express aus.
- Gestalte dein Creative und speichere es.
- Anschließend kannst du deinen Beitrag in Metricool weiter vorbereiten und planen.
Damit kannst du Gestaltung und Planung direkt miteinander verbinden, ohne für die Erstellung des Creatives erst separat zwischen Metricool und Adobe Express wechseln zu müssen.
Google Drive mit Metricool verbinden
Deine Bilder, Videos oder Dokumente liegen bereits in Google Drive? Dann kannst du direkt aus dem Metricool-Planer darauf zugreifen und sie für deine Beiträge verwenden, ohne sie vorher herunterladen zu müssen.
Die Google-Drive-Integration steht in den Premium-Tarifen zur Verfügung. Dabei verbindet jeder Nutzer sein eigenes Drive-Konto mit Metricool. Deine Dateien werden also nicht automatisch für andere Personen freigegeben, die Zugriff auf dieselbe Marke haben. Arbeitet ihr im Team, könnt ihr dafür gemeinsame Ordner oder geteilte Ablagen in Google Drive nutzen.
Google Drive mit dem Planer verbinden
- Öffne in Metricool den Bereich Planung.
- Klicke auf Medien hinzufügen und wähle Drive aus.
- Gehe auf Verbinden und autorisiere den Zugriff über dein Google-Konto.
Anschließend kannst du deine Drive-Ordner direkt in Metricool durchsuchen und die gewünschten Dateien auswählen.
Tipp: Über die Suche findest du nur Dateien, deren Eigentümer du selbst bist. Dateien anderer Personen erreichst du über freigegebene Ordner oder geteilte Ablagen.
Dateien aus Google Drive für deine Beiträge nutzen
Je nachdem, wo du gerade arbeitest, kannst du deine Dateien auf verschiedene Weise hinzufügen:
- Über die Mediathek: Öffne das Medien-Symbol, suche nach der gewünschten Datei oder navigiere durch deine Ordner und ziehe sie direkt in den Kalender.
- Direkt im Beitrag: Klicke beim Erstellen eines Beitrags auf das Bildsymbol, wähle Google Drive, suche deine Datei und klicke auf Übernehmen.
Drive-Dateien kannst du außerdem beim Erstellen von Beiträgen oder über eine Autolist hinzufügen. Hängst du bei LinkedIn ein Dokument an, wird dessen Titel automatisch übernommen.
📍Ist deine Google-Drive-Sitzung abgelaufen, kannst du sie über Erneut versuchen wiederherstellen.
Möchtest du später ein anderes Google-Konto verwenden oder die Verbindung entfernen, klicke einfach auf die drei Punkte neben dem Drive-Symbol und wähle die entsprechende Option aus.
Automatisierungen mit Zapier und Make
Einen Beitrag aus einem anderen Tool in den Planer übertragen, das Team nach einer Veröffentlichung informieren oder bei einer neuen Nachricht eine Aktion auslösen: Solche wiederkehrenden Aufgaben musst du nicht jedes Mal selbst erledigen.
Mit Zapier und Make kannst du Metricool mit anderen Anwendungen verbinden und Abläufe automatisieren. Dabei legst du fest, welches Ereignis eine Automatisierung startet und was anschließend passieren soll.
Metricool mit Zapier verbinden
Zapier verbindet verschiedene Anwendungen miteinander und automatisiert Aufgaben zwischen ihnen – ohne dass du dafür programmieren musst. In Verbindung mit Metricool kannst du beispielsweise Beiträge automatisch einplanen, Benachrichtigungen auslösen oder Aufgaben rund um deine Inbox automatisieren.
Die Zapier-Integration steht in den Tarifen Advanced und Custom zur Verfügung.
So richtest du sie ein:
- Melde dich bei Zapier an.
- Suche nach Metricool.
- Wähle einen Trigger und die gewünschte Aktion aus.
- Konfiguriere deinen Zap und veröffentliche ihn.
Was kannst du mit Zapier und Metricool automatisieren?
Du kannst beispielsweise Beiträge automatisch einer Autolist oder dem Planer hinzufügen. Ebenso kannst du Benachrichtigungen einrichten, wenn ein Beitrag nicht veröffentlicht werden konnte, eine neue Unterhaltung eingeht oder ein geplanter Inhalt veröffentlicht wurde.
Dafür stehen dir verschiedene Trigger zur Verfügung:
- Neuer geplanter Beitrag: startet die Automatisierung, sobald du einen Beitrag in Metricool planst.
- Neuer veröffentlichter Beitrag: wird ausgelöst, wenn ein geplanter Inhalt veröffentlicht wurde.
- Neuer Entwurf im Planer: reagiert auf neue Entwürfe, die für die kommenden Tage erstellt wurden.
- Neue Unterhaltung in der Inbox: wird ausgelöst, wenn eine neue Nachricht oder ein Kommentar auf Instagram, Facebook oder Twitter eingeht.
- Neue Google-Unternehmensprofil-Bewertung: startet die Automatisierung, sobald Metricool eine neue Bewertung erkennt.
Als Aktionen kannst du unter anderem:
- einen Beitrag zu einer Autolist hinzufügen,
- einen Beitrag im Planer einplanen,
- automatisch auf eine Unterhaltung antworten,
- auf Bewertungen im Google-Unternehmensprofil antworten.
Damit kannst du vor allem Aufgaben automatisieren, die sonst bei jedem Beitrag, jeder Nachricht oder jeder neuen Bewertung erneut manuell anfallen würden.
Metricool mit Make verbinden
Wenn du Automatisierungen genauer an deine eigenen Abläufe anpassen möchtest, kannst du Make, früher Integromat, mit der Metricool-API verbinden. Damit lassen sich auch komplexere Prozesse aufbauen und weitere Tools in deine Automatisierungen einbeziehen.
Du kannst beispielsweise:
- Beiträge automatisch aus Tabellen, Datenbanken oder Cloud-Dateien erstellen,
- Metricool mit Google Sheets, Notion oder Airtable verbinden,
- das Hochladen und Planen von Content automatisieren.
Für die Make-Integration benötigst du einen Advanced- oder Custom-Tarif mit API-Zugriff.
1. Verbinde Metricool mit Make
Öffne Make und erstelle ein neues Szenario. Suche anschließend nach Metricool Verified und klicke auf Verbindung erstellen.
2. Hinterlege deinen API-Key
Öffne in Metricool das Menü ☰ oben rechts und gehe zu Kontoeinstellungen > Zugriff > API. Kopiere dort deinen Token und füge ihn in Make ein, um die Verbindung zu autorisieren.
3. Lege fest, was automatisiert werden soll
Nun kannst du auswählen, welche Aktion Make ausführen soll. Zu den verfügbaren Möglichkeiten gehören beispielsweise das Erstellen eines Beitrags oder das Abrufen verbundener Konten.
Benötigst du eine individuellere Automatisierung, kannst du auch eigene Aufrufe über die Metricool-API einrichten.
4. Stelle deine Mediendateien bereit
Damit Metricool Bilder oder Videos im Rahmen einer Automatisierung veröffentlichen kann, müssen die Dateien über eine öffentliche URL erreichbar sein, beispielsweise über Google Drive oder Dropbox.
Videos im .mov-Format werden automatisch in .mp4 konvertiert. Da dieser Vorgang zusätzliche Zeit beanspruchen kann, solltest du das bei der Einrichtung deiner Automatisierung berücksichtigen.
Reporting-Integration: Google Looker Studio
Die Standardberichte reichen nicht immer aus – vor allem dann, wenn Kunden unterschiedliche Kennzahlen sehen möchten oder du Daten aus mehreren Quellen in einem eigenen Dashboard zusammenführen willst.
Mit der Integration für Google Looker Studio kannst du Daten aus Metricool zu deinen sozialen Netzwerken, Werbekampagnen und deiner Website in eigene Reports einbinden. Dort entscheidest du selbst, welche Kennzahlen du miteinander kombinierst, wie du sie darstellst und mit wem du den fertigen Bericht teilst.
Das ist besonders praktisch, wenn du mehrere Marken oder Kunden betreust und deine Reports jeweils an unterschiedliche Anforderungen anpassen möchtest. Gleichzeitig musst du die benötigten Daten nicht für jeden Bericht erneut aus verschiedenen Plattformen zusammentragen.
Metricool mit Looker Studio verbinden
- Kopiere deinen API-Token aus den Metricool-Einstellungen.
- Öffne Google Looker Studio.
- Gehe zu Daten verbinden und suche nach Metricool.
- Autorisiere den Zugriff und gib deinen Token ein.
- Wähle die Marken und Datenquellen aus, die du für deinen Bericht verwenden möchtest.
Anschließend kannst du deine Metricool-Daten in Looker Studio visualisieren, Entwicklungen über verschiedene Zeiträume vergleichen und interaktive Dashboards mit deinem Team oder deinen Kunden teilen.
Metricool-Erweiterung für Chrome
Du entdeckst beim Surfen einen interessanten Artikel oder Beitrag und möchtest ihn später über deine eigenen Kanäle teilen? Mit der Metricool-Erweiterung für Chrome kannst du den Inhalt direkt an den Planer senden, statt erst den Link zu kopieren und Metricool separat zu öffnen.
Dafür hast du mehrere Möglichkeiten:
- Über die Chrome-Erweiterung: Klicke auf das Metricool-Symbol. Der Planer öffnet sich bereits mit dem entsprechenden Link und du kannst Text, soziale Netzwerke und Veröffentlichungszeitpunkt festlegen.
- Über das Kontextmenü: Markiere einen Textabschnitt, klicke mit der rechten Maustaste darauf und wähle Mit Metricool teilen. Text und Link werden direkt in den Beitragseditor übernommen.
- Über die Metricool-App: Auch auf dem Smartphone kannst du Webseiten, Instagram-Beiträge oder Tweets über die Teilen-Funktion an Metricool senden und anschließend im Planer weiterbearbeiten.
Die Erweiterung ersetzt den Planer also nicht, sondern bringt dich beim Surfen schneller dorthin – und der Inhalt, den du teilen möchtest, ist bereits dabei.
So helfen dir die Metricool-Integrationen im Arbeitsalltag
Je mehr Tools zu deinem Social-Media-Alltag gehören, desto mehr Zeit geht allein für den Wechsel zwischen ihnen drauf. Genau hier setzen die Metricool-Integrationen an: Sie sparen dir unnötige Zwischenschritte, bringen Designs und Dateien schneller in den Planer, automatisieren wiederkehrende Aufgaben und sorgen dafür, dass deine Daten dort zur Verfügung stehen, wo du sie gerade brauchst.
Welche Integrationen für dich sinnvoll sind, hängt von deinem Arbeitsablauf ab. Erstellst du deine Creatives in Canva, verwaltest deine Dateien über Google Drive oder nutzt Looker Studio für dein Reporting, kannst du diese Tools direkt mit Metricool verbinden und dir viele manuelle Arbeitsschritte sparen.
So verbringst du weniger Zeit damit, zwischen verschiedenen Tools zu wechseln – und hast mehr Zeit für die Aufgaben, auf die es bei deiner Social-Media-Arbeit wirklich ankommt.