Instagram testet 90-Minuten-Videos: Das steckt hinter „Features“

Natalia May Natalia May 04 November 2026

Bis vor Kurzem setzte Instagram vor allem auf kurze Videos. Doch jetzt scheint die Plattform ihre Strategie zu ändern: Mit dem neuen Format „Features“ testet Instagram erstmals Videos im Querformat mit einer Länge von bis zu 90 Minuten. Damit sollen künftig auch längere Inhalte wie Podcasts, Interviews oder Comedy-Shows ihren Platz auf Instagram finden.

Mit diesem Schritt könnte Instagram zu einer ernsthaften Konkurrenz für YouTube werden. Doch was steckt genau hinter dem neuen Format? In diesem Artikel erfährst du, was bisher über Instagram Features bekannt ist, was unsere Studien über die Nutzung langer Videos zeigen und wie du dich schon jetzt auf das neue Format vorbereiten kannst.

Was Instagram angekündigt hat

Am 26. Oktober 2026 haben Instagram-Chef Adam Mosseri und Tessa Lyons, Vice President of Product bei Instagram, den Test des neuen Videoformats offiziell angekündigt (schaue dir dazu das Video oben an). Zunächst konnten ausgewählte Creator in Brasilien das Format ausprobieren, mittlerweile nehmen auch erste Creator aus den USA daran teil. Instagram plant, den Test auf Zehntausende Creator auszuweiten. Wann das Format für alle verfügbar sein wird, ist allerdings noch nicht bekannt.

📍Wichtig: Für Deutschland und den Rest Europas gibt es bisher keinen Starttermin. Du musst deine Content-Strategie also nicht sofort umstellen, kannst dich aber schon jetzt auf das neue Format vorbereiten.

Neben den längeren Videos plant Instagram weitere Funktionen:

Features: Lange Videos im Querformat

Das neue Format richtet sich vor allem an Creator, die längere Inhalte wie Podcasts, Interviews oder Comedy-Shows produzieren. Die Videos werden im Querformat (16:9) angezeigt und erscheinen sowohl im Hauptfeed als auch im Entdecken-Bereich von Instagram.

Verknüpfte Reels: Vom kurzen Clip zum vollständigen Video

Creator, die am Test teilnehmen, können ihre Reels direkt mit einem Feature verknüpfen. Wer sich ein Reel ansieht, kann darüber das vollständige Video aufrufen, ohne Instagram verlassen zu müssen. So lassen sich kurze Ausschnitte nutzen, um auf längere Inhalte aufmerksam zu machen.

Instagram auf dem Fernseher

Auch die Instagram-TV-App soll künftig eine größere Rolle spielen und Features bevorzugt anzeigen. Die App ist bereits für Fire TV, Google TV und Samsung-Fernseher verfügbar. In den USA soll außerdem eine Version für Apple TV folgen.

Laut Tessa Lyons könnte der Fernseher künftig zur wichtigsten Plattform für lange Instagram-Videos im Querformat werden.

Weitere geplante Funktionen

  • Serien: Zusammengehörige Reels sollen sich künftig als einzelne Episoden einer Serie im Profil bündeln lassen. Der Start in den USA ist für Ende 2026 oder Anfang 2027 geplant.
  • Second Screen: Die TV-App soll sich über das Smartphone steuern lassen. Außerdem kannst du Videos für später speichern oder auf dem Smartphone beginnen und anschließend auf dem Fernseher weiterschauen.
  • Livestreams im Reels-Tab: Instagram plant, Livestreams direkt im Reels-Feed anzuzeigen. Die Funktion soll zunächst in Indonesien und Brasilien eingeführt werden, bevor sie 2027 auch in den USA verfügbar wird.
  • Wiedergabe im Hintergrund: Momentan wird die Wiedergabe eines Features unterbrochen, sobald du die App schließt. Adam Mosseri hat jedoch angedeutet, dass sich das künftig ändern könnte. Besonders für Podcasts wäre das eine wichtige Verbesserung.

Monetarisierung: Wie können Creator mit Features Geld verdienen?

Bei der Monetarisierung gibt es allerdings eine Einschränkung: Für Features ist derzeit keine Beteiligung an den Werbeeinnahmen vorgesehen. Laut Instagram-Chef Adam Mosseri ist eine solche Vergütung auch in Zukunft nicht geplant.

Stattdessen setzt Instagram auf Sponsoring und Markenkooperationen. Creator können ihre bestehenden Werbepartnerschaften auch für Features nutzen. Außerdem möchte Instagram sie dabei unterstützen, passende Werbepartner zu finden. Eine exklusive Veröffentlichung ist nicht erforderlich, sodass du deine Videos beispielsweise gleichzeitig auf Instagram und YouTube veröffentlichen kannst.

Zum Vergleich: Über das YouTube-Partnerprogramm erhalten Creator 55 % der Netto-Werbeeinnahmen aus ihren langen Videos. Solange Instagram kein vergleichbares Modell anbietet, dürfte YouTube für viele Creator die bevorzugte Plattform für längere Inhalte bleiben.

Instagram Reels, Features und YouTube im Vergleich

Mit Features erweitert Instagram sein bisheriges Videoangebot und nähert sich damit YouTube an. Doch wie unterscheiden sich die drei Formate hinsichtlich Videolänge, Verfügbarkeit und Monetarisierung? Die folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Unterschiede im Überblick.

KriteriumInstagram ReelsInstagram FeaturesYouTube (lange Videos)
VideoformatHochformat (9:16)Querformat (16:9)Querformat (16:9)
Maximale Videolänge3 Minuten90 MinutenBis zu 12 Stunden
VerfügbarkeitWeltweitTestphase in Brasilien und den USAWeltweit
UmsatzbeteiligungNeinNein, derzeit nicht geplantJa, 55 % der Netto-Werbeeinnahmen
Besondere StärkenReichweite und geteilte InhalteVerknüpfung mit Reels und Wiedergabe über die TV-AppAuffindbarkeit über die Suche und langfristige Aufrufe

Warum Instagram jetzt auf lange Videos setzt

Noch vor zwei Jahren erklärte Instagram-Chef Adam Mosseri, dass lange Videos nicht zur Ausrichtung der Plattform passen würden. Seiner Ansicht nach sollten die Inhalte auf Instagram vor allem dazu beitragen, Menschen miteinander zu verbinden. Mittlerweile hat sich seine Haltung geändert: Kurze und lange Videos sollen sich künftig gegenseitig ergänzen.

Ein wichtiger Grund dafür dürfte der Erfolg von YouTube sein. Laut Nielsen ist YouTube in den USA seit drei Jahren in Folge die meistgenutzte Plattform auf Fernsehgeräten. Im August entfielen fast 16 % der gesamten Fernsehzeit auf YouTube – mehr als doppelt so viel wie auf Netflix, das den zweiten Platz belegte. Gleichzeitig nehmen auch Streaming-Anbieter wie Netflix und Disney zunehmend Video-Podcasts und Shows von Creatorn in ihr Programm auf. Instagram möchte sich offenbar ebenfalls einen Platz in diesem wachsenden Markt sichern.

Hinzu kommt, dass längere und ausführlichere Inhalte wieder an Bedeutung gewinnen könnten. Die Content-Strategin Latasha James spricht in unserer Social-Media-Studie von einer möglichen Rückkehr zu „Slow Social“: Statt möglichst vieler kurzer Inhalte könnten künftig wieder ausführlichere Beiträge, persönliche Geschichten und authentische Einblicke stärker in den Vordergrund rücken.

Was unsere Daten über lange Videos verraten

Da sich Instagram Features noch in der Testphase befinden, gibt es bislang keine aussagekräftigen Daten zur Performance des neuen Formats. Unsere Studien zu Instagram und YouTube liefern jedoch interessante Einblicke in das Nutzungsverhalten und zeigen, welches Potenzial längere Videos haben könnten.

Instagram Reels werden länger angesehen

Für unsere Instagram-Studie haben wir mehr als 24 Millionen Beiträge analysiert. Dabei zeigte sich, dass sich die durchschnittliche Wiedergabezeit von Reels innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt hat und mittlerweile bei 8,5 Sekunden liegt. Auch wenn das zunächst nach wenig klingt, deutet die Entwicklung darauf hin, dass Nutzer länger bei einzelnen Videos bleiben.

Lange YouTube-Videos werden häufiger aufgerufen, aber kürzer angesehen

Unsere YouTube-Studie zeigt, dass die Aufrufe langer Videos innerhalb eines Jahres um rund 76 % gestiegen sind. Gleichzeitig ist die durchschnittliche Wiedergabedauer um mehr als ein Drittel auf etwa 2,5 Minuten gesunken.

Das könnte darauf hindeuten, dass Nutzer längere Videos zunehmend selektiv ansehen und sich vor allem auf die Abschnitte konzentrieren, die sie besonders interessieren.

YouTube Shorts können die Aufrufe längerer Videos unterstützen

Ein weiteres interessantes Ergebnis unserer YouTube-Studie: Kanäle, die durchschnittlich fünf Shorts pro Monat veröffentlichten, erzielten mit ihren langen Videos etwa doppelt so viele Aufrufe wie Kanäle, die keine Shorts posteten. Bei 35 oder mehr Shorts pro Monat ließ sich dagegen kein zusätzlicher Vorteil feststellen.

Das bedeutet zwar nicht automatisch, dass die Shorts für die höheren Aufrufzahlen verantwortlich waren. Die Ergebnisse zeigen jedoch, welches Potenzial die Kombination aus kurzen und langen Videos haben könnte. Genau darauf setzt Instagram mit der Möglichkeit, Reels direkt mit Features zu verknüpfen.

Mehr darüber erfährst du in unserem YouTube-Shorts-Leitfaden.

Geteilte Reels könnten Features zusätzliche Reichweite bringen

Für unsere Kurzvideo-Studie haben wir mehr als 6,1 Millionen Videos auf Instagram, TikTok und YouTube untersucht. Dabei zeigte sich, dass Reels unabhängig von der Accountgröße besonders häufig geteilt wurden.

Durch die Verknüpfung mit Features könnten diese geteilten Reels künftig noch wichtiger werden: Wer einen interessanten Ausschnitt entdeckt, kann direkt zum vollständigen Video wechseln. So könnten Reels nicht nur selbst Reichweite erzielen, sondern auch zusätzliche Aufrufe für längere Inhalte generieren.

Weitere Ergebnisse findest du in unserem Vergleich TikTok vs. Instagram Reels vs. YouTube Shorts.

Instagram Features könnten langfristig Aufrufe erzielen

Auf Instagram entstehen rund 70 % der Aufrufe eines Beitrags innerhalb der ersten drei Tage nach der Veröffentlichung. Auf YouTube hingegen können Videos über Monate oder sogar Jahre hinweg neue Aufrufe sammeln.

Ob Features künftig eher dem Muster von Instagram Reels oder dem von YouTube-Videos folgen werden, lässt sich noch nicht sagen. Sollte Instagram längere Videos jedoch verstärkt über die Suche und die TV-App empfehlen, könnten sie auch über einen längeren Zeitraum hinweg sichtbar bleiben.

Die wichtigsten Studienergebnisse im Überblick

Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Erkenntnisse unserer Studien zusammen und zeigt, was sie für das neue Instagram-Format bedeuten könnten.

StudienergebnisQuelleMögliche Bedeutung für Features
Die durchschnittliche Wiedergabezeit von Reels hat sich auf 8,5 Sekunden mehr als verdoppelt.Instagram-Studie 2026Nutzer verbringen zunehmend mehr Zeit mit einzelnen Reels.
Die Aufrufe langer Videos sind um 76 % gestiegen, während die Wiedergabedauer um mehr als ein Drittel gesunken ist.YouTube-Studie 2026Längere Videos könnten vor allem abschnittsweise angesehen werden.
Kanäle mit etwa fünf Shorts pro Monat erzielten rund doppelt so viele Aufrufe ihrer langen Videos wie Kanäle ohne Shorts.YouTube-Studie 2026Verknüpfte Reels könnten zusätzliche Aufrufe für Features generieren.
Reels wurden unabhängig von der Accountgröße besonders häufig geteilt.Kurzvideo-Studie 2026Geteilte Reels könnten mehr Nutzer zu den vollständigen Videos führen.

Unsere Prognose: Wie könnte sich Instagram Features entwickeln?

Noch befindet sich das neue Format in der Testphase. Wie sich Features langfristig entwickeln werden, bleibt deshalb abzuwarten. Auf Grundlage der bisherigen Ankündigungen und Entwicklungen lassen sich jedoch einige mögliche Trends erkennen:

  • Video-Podcasts und Interviews könnten zu den ersten beliebten Formaten gehören. Sie eignen sich besonders gut für längere Videos im Querformat und lassen sich auch auf dem Fernseher ansehen.
  • Viele Creator könnten zunächst ihre bestehenden YouTube-Videos auf Instagram veröffentlichen. Da Instagram keine exklusiven Inhalte verlangt, können sie ihre Videos auf beiden Plattformen nutzen, ohne zusätzlichen Content produzieren zu müssen.
  • Für Unternehmen könnten sich neue Möglichkeiten ergeben. Besonders im B2B-Bereich könnten Features interessant sein, um Webinare, Workshops oder Schulungsinhalte direkt auf Instagram anzubieten.
  • Die Monetarisierung dürfte eine wichtige Rolle spielen. Solange Instagram keine Beteiligung an den Werbeeinnahmen anbietet, könnten viele Creator zögern, gezielt längere Videos für die Plattform zu produzieren.
  • Instagram könnte zusätzliche Kennzahlen einführen. Denkbar wäre beispielsweise eine Statistik, die zeigt, wie viele Nutzer über ein verknüpftes Reel zum vollständigen Feature gelangen.

So bereitest du dich auf Instagram Features vor

Auch wenn Instagram Features in Deutschland noch nicht verfügbar sind, kannst du dich bereits jetzt auf das neue Format vorbereiten. Mit den folgenden Tipps optimierst du gleichzeitig deine bestehenden Reels und YouTube-Videos.

1. Erstelle Reels aus längeren Videos

Wenn du bereits Podcasts, Interviews oder Webinare produzierst, kannst du daraus kurze Ausschnitte für Instagram Reels erstellen. Probiere verschiedene Szenen aus und analysiere, welche bei deiner Zielgruppe besonders gut ankommen. Diese Ausschnitte kannst du später nutzen, um auf deine längeren Features aufmerksam zu machen.

2. Produziere Videos im Querformat, aber denke auch an Reels

Nimm deine Videos im Querformat (16:9) auf und achte darauf, dass die wichtigsten Personen und Bildelemente möglichst mittig platziert sind. So kannst du später leichter einen Ausschnitt im Hochformat (9:16) erstellen, ohne wichtige Bildinhalte abzuschneiden.

📍TIPP: Lass beim Filmen an den Seiten ausreichend Platz und platziere wichtige Texte oder Grafiken nicht zu nah am Bildrand. So kannst du dasselbe Videomaterial sowohl im Querformat für YouTube und Features als auch im Hochformat für Instagram Reels, TikTok und YouTube Shorts verwenden.

3. Plane mehrere Reels für jedes Feature

Statt nur einen kurzen Ausschnitt zu veröffentlichen, kannst du für jedes längere Video drei bis fünf Reels vorbereiten. Wähle dafür Szenen aus, die auch ohne den restlichen Kontext verständlich sind und Interesse am vollständigen Video wecken. Das können beispielsweise überraschende Aussagen, interessante Zahlen oder besonders spannende Momente aus einem Interview sein.

4. Strukturiere längere Videos in einzelne Kapitel

Unsere YouTube-Daten zeigen, dass Nutzer längere Videos häufig nur teilweise ansehen. Deshalb lohnt es sich, deine Inhalte in klar voneinander abgegrenzte Abschnitte zu unterteilen, die auch einzeln verständlich sind.

Das erleichtert deinem Publikum die Orientierung und hilft dir gleichzeitig dabei, passende Ausschnitte für Reels oder Shorts zu finden.

5. Integriere Sponsoren möglichst früh

Wenn du mit Werbepartnern zusammenarbeitest, solltest du gesponserte Inhalte möglichst in den ersten Minuten deines Videos platzieren. Da nicht alle Zuschauer ein längeres Video bis zum Ende ansehen, erhöhst du so die Wahrscheinlichkeit, dass deine Werbepartner tatsächlich wahrgenommen werden.

6. Optimiere deine Videobeschreibungen für die Suche

Die Instagram-Suche berücksichtigt auch die Texte deiner Beiträge. Außerdem können seit Juli 2025 öffentliche Inhalte von professionellen Instagram-Konten in den Suchergebnissen von Google und Bing erscheinen.

Achte deshalb darauf, das Thema deines Videos in der Beschreibung klar zu benennen und relevante Suchbegriffe einzubauen, nach denen deine Zielgruppe tatsächlich sucht. Eine aussagekräftige Beschreibung hilft dabei, dass deine Inhalte leichter gefunden werden.

7. Analysiere schon jetzt die Performance deiner Reels

Um später beurteilen zu können, wie sich Features auf deine Instagram-Performance auswirken, solltest du bereits jetzt wichtige Kennzahlen festhalten.

Mit Metricool kannst du die Reichweite, Aufrufe und Interaktionen deiner Instagram Reels analysieren. Für YouTube stehen dir außerdem Kennzahlen wie die Wiedergabezeit und die durchschnittliche Wiedergabedauer zur Verfügung, auch für Shorts.

Diese Daten dienen dir später als Vergleichsbasis, wenn du längere Videos auf Instagram veröffentlichst.

Wie du deine Ergebnisse auswertest, zeigen wir dir in unseren Anleitungen zur Instagram-Profil-Analyse und zur YouTube-Video-Analyse.

Welche Fragen zu Instagram Features sind noch offen?

Obwohl Instagram bereits erste Details zu Features bekannt gegeben hat, sind noch einige wichtige Fragen ungeklärt:

  • Algorithmus: Nach welchen Kriterien wird Instagram Features empfehlen und ausspielen?
  • Reichweite: Werden längere Videos eine ähnliche Sichtbarkeit wie Reels erreichen?
  • Statistiken: Welche Kennzahlen werden Creatorn zur Verfügung stehen, um die Performance ihrer Features zu analysieren?
  • Verfügbarkeit: Wann wird das neue Format für alle Nutzer freigeschaltet und wann kommt es nach Europa?

Auch für Social-Media-Management-Tools wie Metricool ist noch offen, welche Funktionen Meta künftig über seine API bereitstellen wird.

Hinzu kommt, dass Instagram bereits Erfahrungen mit längeren Videos gesammelt hat. 2018 führte die Plattform IGTV ein, ein Format für Videos mit einer Länge von bis zu einer Stunde, das einige Jahre später wieder eingestellt wurde.

Diesmal verfolgt Instagram allerdings einen anderen Ansatz: Durch die Verknüpfung mit Reels und die eigene TV-App sollen längere Videos stärker in die Plattform integriert werden. Ob sich Features damit langfristig durchsetzen können, bleibt abzuwarten.

Was Instagram Features für deine Content-Strategie bedeuten

Mit längeren Videos im Querformat, verknüpften Reels und einer eigenen TV-App will Instagram künftig auch bei längeren Videoinhalten eine größere Rolle spielen. Ob sich diese neuen Funktionen langfristig durchsetzen, hängt allerdings vor allem davon ab, welche Reichweite und Verdienstmöglichkeiten sie Creatorn bieten.

Für deine Content-Strategie musst du deshalb vorerst nichts grundlegend ändern. Sinnvoll ist es aber, längere Videos so zu produzieren, dass du daraus auch Reels und Shorts erstellen kannst. Behalte außerdem die Performance deiner Inhalte im Blick. So kannst du deine Strategie gezielt anpassen, sobald die neuen Funktionen auch in Deutschland verfügbar sind.

Welche Videoformate auf Instagram laut unseren Daten besonders gut funktionieren, erfährst du in unserem Instagram-Video-Guide.

Finde heraus, welche Inhalte deine Zuschauer fesseln

Analysiere in Metricool die Wiedergabezeit, Zuschauerbindung und geteilten Inhalte deiner Reels. Im selben Account siehst du auch, wie deine YouTube-Videos abschneiden.

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Wir analysieren ihre Performance und vergleichen sie mit TikTok und YouTube Shorts.

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